Sonntag, 19.03.2017

Die irren Iren...

17. März - Der Tag an dem jeder von uns ein bisschen irisch sein möchte! Grünleuchtende Gebäude, ein eingefärbter Fluss und jede Menge Kobolde- der irische Nationalfeiertag zu Ehren des Schutzpatrons Saint Patrick ist vor allem eins: Eine große Party und die wird nicht nur auf der Insel gefeiert!

Aber was ist eigentlich dieser St. Patrick's Day?

Der St. Patrick's Day ist der Nationalfeiertag der Iren (und sich irgendwie irischen fühlenden Menschen und Guinness-Trinker weltweit :D). Saint Patrick ist der Schutz- und Nationalheilige der Iren. Noch heute gibt es zahlreiche Legenden über den Bischof und nur wenige gesicherte Fakten. Gestorben soll er an einem 17. März sein, daher findet ihm zu Ehren der St. Patrick's Day immer Mitte März statt.

Wie wird gefeiert?

Der St. Patrick's Day wurde lange Zeit in Irland in privaten Rahmen gefeiert, hat sich in den vergangenen Jahren allerdings zu einem Event entwickelt. Mit rießigen Paraden in den Straßen von Irland wird ausgelassen zelebriert. Nach dem Umzug gehen die Feierlichkeiten dann - wie könnte es auch anders sein -  im Pub weiter.

Was wird getrunken?

Natürlich wird am St. Patrick's Day auch ordentlich angestoßen- und das selbstverständlich mit dem irischen Nationalgetränk Guinness! In diesem Sinne: Sláinte!- Prost! wink

 

Ganz klar- auch wir wollten uns dieses große, jenseits der irischen Landesgrenzen beliebte Event nicht entgehen lassen. Bereits Wochen zuvor konnte man in fast jedem Geschäft in der Innenstadt überall Accessoires, irische Flaggen, Kleeblätter, Hüte, Perrücken, Kostüme etc sehen. Auch wir haben keine Kosten und Mühen gescheut und uns mit jeglichem Zeug eingedeckt- von Haarband bis hin zu Kleeblattsocken war alles dabei; hauptsache GRÜN! laughing


Um den echten irischen Enthusiasmus dieses Festivals zu erleben, haben wir uns dazu entschlossen, natürlich die Parade in der Hauptstadt Dublin zu erleben. Unser Tag hat relativ früh begonnen. Um 8:45Uhr gings mit dem Taxi an den Bahnhof und um 9:15Uhr mit dem Zug nach Dublin, mit dem Hintergedanken einen möglichst guten Platz für die Parade zu ergattern. Wie erwartet, waren wir aber leider nicht die einzigen, die diesen Gedanken hatten tongue-out. Circa 1h vor Beginn der Parade haben wir uns also so gut wie möglich positioniert und dann hieß es: Warten! Die Parade sollte eigentlich um 12:00Uhr starten, traf dann aber mit etwas Verspätung ein. Das ganze ist in etwa zu vergleichen mit einem Karnevalsumzug bei uns in Deutschland- nur ohne das Süßigkeiten-Werfen tongue-out Zahlreiche lustige Wägen mit teilweise fragwürdigen und komischen Figuren zogen mit Musik an uns vorbei.

...warten, warten, warten...


Selbst das Wetter war an diesem Tag ziemlich irisch...zu Beginn der Parade war es noch trocken und ein ganz klein wenig sonnig- zum Ende hin fing es dann leider an zu regnen, begleitet mit einigen starken Windböen. Aber was solls- wir sind ja nicht aus Zucker! Kurzerhand haben Emmi und ich uns spontan irische Mützen im Souvenier-Shop gekauft um gegen Regen und Wind für den Rest der Parade gewappnet zu sein- so einfach geht's! Das Wetter legte sich allerdings nach einer Stunde wieder und es blieb zum Glück für den Rest des Tages trocken.

Nach der Parade sind wir ein wenig durch die Straßen und Gassen von Dublin geschlendert um die irischen Feierlichkeiten auf uns wirken zu lassen. Egal wo man hinschaute, ganz Dublin war erhellt in einem grünen Meer voller Menschen! In Irland ist es übrigens verboten in der Öffentlichkeit Alkohol zu konsumieren und wird mit hohen Geldstrafen geahndet- erstaunlicherweise galt dies strikt auch für den St. Patrick's Day. Teilweise konnte man Polizisten sehen, die sogar an Flaschen gerochen haben, um zu sehen, ob Alkohol getrunken wurde. Großes Dilemma also, da Getränke im Pub und Nachtclub meist sehr teuer sind. Aber no risk no fun; einige von uns mussten somit besonders Acht auf unseren als "Wasser" getarnten Wein geben tongue-out

 

Dieses Trinkverbot gilt allerdings (selbstverständlich) nicht für Pubs. Daher wurden die Feierlichkeiten nach der Parade in die Pubs von Dublin verlegt. Obwohl es in Irland und auch in Dublin Unmengen an Pubs gibt, war es an diesem Tag nahezu unmöglich eine Kneipe zu finden, die nicht überfüllt war. Nach einigen erfolglosen Versuchen haben wir endlich einen Platz im Pub "The Living Room" gefunden. Dies war ein großer Pub, der auch über einen großen Biergarten im Außenbereich verfügte. Mit ein paar kühöen Getränken wurde dann ausgiebig auf den irischen Feiertag angestoßen, getanzt, gelacht und sich bestens amüsiert. Wie es sich gehört, haben wir den restlichen Tag und die restliche Nacht quasi auch in Pubs verbracht. Mit dem letzten Bus ging es dann nach einem ereignisreichen Tag spät in der Nacht bzw. früh am Morgen wieder zurück nach Dundalk.

 

Fazit: Ein verrückter Tag, voller irischer und sich irisch-fühlenden feierwütigen Menschen. Es war super cool und interessant dieses Event live mit erleben zu dürfen. Die Parade war lustig anzusehen, auch wenn ich mir sie ein wenig spektakulärer vorgestellt hätte...Alles in allem ein gelungener Tag, der sicherlich in Erinnerung bleiben wird!

 

 

Bis zum nächsten Eintrag,

 

Krissi

 

 

 

 

Sonntag, 12.03.2017

Erster Besuch aus der Heimat und ein Ausflug zum Damm des Riesen...

...und schon wieder fast zwei Wochen her seit dem letzten Blogeintrag! Das liegt aber weniger an der Schreibfaulheit, sondern eher daran, dass es einem hier wirklich fast nie langweilig wird und die Zeit zudem wie im Flug vergeht. Mittlerweile, ist fast schon Halbzeit meines Auslandssemesters und nur noch knappe 6 Wochen bis zu den Klausuren- verrückt!

Anfang März gab es Grund zur Freude für mich. Nach 6 Wochen habe ich den langersehnten ersten Besuch aus der Heimat bekommen! An einem Dienstagmorgen haben sich Fabi und Markus in den Flieger Richtung Irland gesetzt, sodass ich sie schließlich am Nachmittag bei mir in Dundalk freudig empfangen konnte. Als erstes gab es dann gleich mal eine kleine Stadt-Tour durch Dundalk und die beiden durften am eigenen Leib erleben welchen Fußmarsch ich jedes mal zu bestreiten habe, wenn ich einkaufen gehen will :-D Das gute an einem solch langen Spaziergängchen ist, dass man die Zeit gut zum plaudern nutzen kann und jeder der Fabi und mich kennt, weiß, dass es da eiiiiiineeee Mengeee zu tratschen gibt. tongue-out Nach dem kleinen Stadtwalk sind wir dann abends lecker in "The Market Bar" Tapas essen gegangen. Die Tapas-Platten haben genau so gut geschmeckt wie sie aussehen!

  


An Tag zwei wollte ich meinen Besuchern den wunderschönen Ort Blackrock und das Meer zeigen. Glücklicherweise hatten wir für irische Verhältnisse gutes Wetter- dachten wir zumindest. Doch; DER SCHEIN TRÜGT! Somit haben Fabi und Markus gleichmal Lektion #1 gelernt: Traue niemals den Sonnenstrahlen in Irland! laughinglaughing Hatten wir beim Hinlaufen noch super Wetter, änderte sich dies innerhalb Minuten bei unserem Rückweg nach Dundalk und die beiden haben gleich mal die volle Dröhnung irisches Wetter kennenlernen dürfen. Begonnen hat es mit leichtem Nieselregen, der sich dann aber recht schnell in einen anhaltenden starken Regenschauer verwandelt hat mit einer kräftigen Ladung Wind! Nass bis zur Unterwäsche wieder daheim angekommen, gab es zur Belohnung dann eine Pizzalieferung und einen geselligen Abend zu dritt.

 

Da ich unter der Woche leider noch am College mit Vorlesungen eingespannt war (jaaa ich bin auch zum studieren hier :D ) haben die beiden die nächsten beiden Tagen auf eigene Faust Ausflüge erledigt und ich bin abends für Irish Cider und Abendessen dazugestoßen.

Dafür konnten wir am Wochende umso mehr machen! Für Samstag habe ich uns eine Tour zur Nordküste nach Nordirland gebucht. Um 8Uhr früh ging es somit morgens mit dem Taxi zum Bahnhof und von dort aus mit dem Zug nach Belfast. Von dort aus sollte uns nämlich um 9:45Uhr der Tour-Bus abholen- versicherte mir zumindest die nette Dame am Telefon als ich den Ausflug gebucht hatte. Pünktlich wie die Deutschen sind, standen wir also um 9:45 bereits an besagter Bushaltestelle. Leider war weit und breit noch kein Bus zu sehen- da die Iren es hier manchmal auch nicht so mit der Pünktlichkeit haben dachten wir uns- alles klar, don't panic, der wird schon noch kommen. Als um 10:05Uhr allerdings immer noch kein Bus in Sicht war, machten wir uns langsam Gedanken, ob das Reiseunternehmen uns möglicherweise vergessen hat. Der ursprüngliche Abholort war nämlich in der Stadtmitte und nicht am Bahnhof von Belfast, allerdings wurde für uns eine Ausnahme gemacht. Nach einem Anruf bei der Tourist-Lady war aber schnell klar, dass es doch an der irischen Unpünktlichkeit lag, da der Bus noch nicht in der Stadt losgefahren sei. Somit konnten wir ausatmen und nach weiteren 10min kam dann auch endlich unser Bus. Die Tour konnte endlich starten! Der erste Halt war das Carrickfergus CastleDas ist eine alte Burganlage mitten in der Bucht von Belfast. Sie wurde im 12. Jahrhunder gebaut und ist heute eine selbstgeführte Tour-Einrichtung in der man mit Hilfe von Informationastafeln das historische Denkmal erkunden kann. 

 

Als nächstes ging es nach Magheramorne, ein kleines Dörfchen im County Antrim. Dort sind wir am verlassenen Magheramorne Quarry vorbeigefahren. Dieser verlassene Magheramorne-Steinbruch-Bereich wird als Drehort für die TV-Serie Game of Thrones verwendet. Für alle GoT-Fans: Die Filmszenen für Castle Black, Hardhome und The Wall wurden hier gedreht. Auf dem Weg zum Steinbruch tuckerten wir so dahin mit unserem Busle und fragten uns beim ein oder anderen heftigen Ruckeln, ob die Kupplung vom Bus einfach zu alt ist oder der Busfahrer einfach nicht der kompetenteste Fahrer ist...Fabi und ich haben bei so gebuchten Touren ja immer Glück *hallo Ironie* und so kam was kommen musste: Aufeinmal sackte der Motor des Busses ab. Da standen wir nun- mitten im Kreisverkehr mit einem riesen Bus in einem kleinen irischen Mini-Dörfchen. Der Busfahrer hat vergeblich versucht den Motor neu zu starten...als der Motor nach dem siebten Versuch immer noch nicht angesprungen ist, kehrte langsam etwas Unruhe in den Bus ein..."Sind wir jetzt tatsächlich mitten in der Pampa liegen geblieben?", "Werden wir jetzt abgeschleppt?", "War's das jetzt mit der Tour?!", "Was ist denn da passiert?", "Wohl doch ein alter Bus, na super". Doch die Ursache des Problems war simpel: Unser Busfahrer hatte schlicht und einfach vergessen zu tanken! laughinglaughinglaughing Peinlich berührt hat er noch einige weitere Male versucht den Motor zu starten- und hat ihn tatsächlich zum Laufen gebracht! Mit tobenden Applaus gings dann ersteinmal zur nächsten Tankstelle. Nach dem kleinen Fauxpas steuerten wir dann die Antrim Küstenstraße an, an der wir ca. 1,5h entlang gefahren sind und beeindruckende Aussichten hatten mit dem irischen Meer auf der rechten Seite und den Glens of Antrim (eine Region im nordirischen County Antrim, bestehend aus neun von der Küste landeinwärts ausstrahlenden  Tälern) zu unserer linken Seite.


Der nächste atmeberaubende Stopp unserer Tour war Carrick-a-Rede, eine Insel in Nordirland. Der Name der Insel bedeutet: „Fels im Weg“ und bezieht sich darauf, dass diese kleine Felsinsel genau im Weg der Lachse zu ihren Laichplätzen liegt. Die Lachse schwimmen um die Insel herum und sind so leicht mit einem Netz zu fangen. Highlight hier war die "Carrick-a-Rede-Rope-Bridge". Dies ist eine schmale Hängebrücke, die die Insel mit dem Festland verbindet. Die Brücke wurde ursprünglich von Fischern errichtet, die von der Brücke aus mit einem Netz Fische fingen. Heute ist die Brücke aber in erster Linie eine Touristenattraktion und mutige Touris können gegen eine kleine Gebühr die Brücke überqueren- bei dem Wind hier in Irland kann das schonmal zu einer sehr wackligen Angelegenheit weden! ;-)


Der letzte und beste Stopp war dann der brühmte Giant's Causeway, englisch für "Der Damm des Riesen." Dieses einzigartige irische Naturdenkmal ist vor 60 Millionen Jahren (!) durch eine vulkanische Erruption der Erdkruste entstanden und gehört zum UNESCO- Welterbe. Dieser Ort ist wirklich magisch und kaum zu beschreiben. Eine Felsenschlucht in perfektem Grün, mit einer Ansammlung von vulkanischen Steinformationen. Die meisten der ca. 37.000 Basaltsäulen sind sechseckig und wirken fast schon surreal und wie Teile eines Puzzles. Dies war wirklich ein atemberaubender Anblick, bei dem man glatt vergisst wie schnell die Zeit vergeht! Dort kann man wirklich Stunden verbringen... Aber Bilder sagen ja bekanntlich mehr als Worte...smile

   

Nach dem Giant's Causeway haben wir uns wieder auf den Weg zurück nach Belfast gemacht. Auf dem Rückweg gab es noch einen kurzen Stopp bei den "Dark Hedges". Diese Allee von Buchenbäumen ist eine der meist fotografiertesten Straßen in Nordirland und ebenfalls eine Location von Game of Thrones. Einer Legende nach wird die Straße angeblich von einer geisterhaften "Grey Lady" verfolgt, die in der Dämmerung unter den Bäumen erschreint. Sie schweigt am Straßenrand und verschwindet, wenn sie die letzte Buche passiert *woohooooo*.

 

Auch unsere Rückfahrt war dann etwas spektakulär, da plötzlich einige Straßen zurück nach Belfast gesperrt waren und unser Busfahrer somit keinen Clue hatte wo er nun eigentlich hinfahren muss. Also wurde kurzerhand wieder mitten auf der Straße angehalten und bei einem Traktorfahrer um Hilfe gebeten. Auf der Autobahn angekommen hat unser Busfahrer dann den Raketenmodus eingelegt, da einige den letzten Zug in Belfast unbedingt erreichen mussten- so auch Fabi, Markus und ich! laughing (Ich hab mich schon ein Hostel buchen sehen....). Wir haben noch nie einen Bus so schnell fahren sehen. Bis wir dann plötzlich mal kurz mitten auf der Autobahn quasi ne Vollbremsung eingelegt haben, da ein Kollege unseres Busfahrers liegen geblieben ist und wir somit freundlicherweise einige Leute mit eingesammelt haben- Halt mitten auf dem Highway...sowas gibt es wohl auch nur in Irland..laughing Glücklicherweise sind wir dann aber doch noch pünktlich in Belfast angekommen und haben unseren Zug zurück nach Dundalk planmäßig bekommen. 

Am Sonntag ging es dann gleich weiter mit Ausflügen. Was wäre ein Besuch in Irland ohne die Hauptstadt gesehen zu haben. Also gings früh morgen mit dem Bus nach Dublin. Natürlich konnte ich Fabi und Markus nicht heimfliegen lassen, ohne dass sie das schwarze Gold Irlands probiert habentongue-out. Somit war unser erster Stopp das Guinness Storehouse. Da ich dieses ja bereits in einem anderen Blogeintrag erwähnt habe, gibt's an dieser Stelle nur noch ein paar Bilder von unserem Ausflug.


Nach der Guinness-Tour gab es dann noch ein bisschen Sightseeing bevor wir dann gegen Abend wieder mit dem Bus erschöpft nach Dundalk gefahren sind.

Den Montagabend haben wir dann noch gemeinsam in einem irischen Pub "The Phoenix Bar" verbracht und einen Drink auf den letzten Abend genoßen, bevor es für die beiden dann leider am Dienstag wieder nach Deutschland ging.


Da ich ja jetzt schon wieder zwei Wochen nicht mehr gebloggt habe, gibt es dementsprechend auch viel zu erzählen. So wurde vom College mal wieder ein kostenloser Photo-Trip organisiert. Ziel war diesmal die irische Hafenstadt Dún Laoghaire, die 10km südlich von Dublin liegt. Ein schöner Spaziergang entlang des Pier, viele viele kleine süße Cafés und Restaurants sowie die beste Eiscreme in Irland waren nur einige der vielen Attraktionen dort!


So meine Lieben, dies ist nun doch ein längerer Blogeintrag geworden als gedacht! Wie ihr ja alle wisst wurde hier am Freitag der St. Patrick's Day gefeiert. Um den Rahmen dieses Eintrags aber nicht zu sprengen und die Neugier aufrecht zu erhalten, folgt in den nächsten Tagen ein extra Blogeintrag für den berühmten St. Paddy's Day der Iren! Seid gespannt...

 

Bis dahin beste Grüße aus Dundalk,

 

Kristine

 

 

 

 

 

 
Donnerstag, 02.03.2017

Lebenszeichen von der Insel

Nachdem schon einige besorgte Anfragen kamen, ob ich denn im irischen Regen versunken oder vom Winde verweht worden bin, kann ich mit Freude verkünden: Nein- ich bin noch wohlauf und versinke lediglich unter einem Berg voller Uni-Hausarbeiten! laughing Nach Wochen der Funkstille kommt hier jetzt aber endlich mal wieder ein Lebenszeichen von der Insel...

***** College-Life *****

Wie schon erwähnt, ging es die letzten Wochen jetzt langsam aber sicher los mit den Assignments, Gruppenmeetings, etc. Momentan arbeite ich parallel an 4 Projekten in verschiedenen Gruppen, was ein äußerst gutes Zeitmanagement voraussetzt foot-in-mouth An die Gruppenarbeitsweise hier muss ich mich noch ein wenig gewöhnen. Alles läuft etwas "gediegender" ab. Keiner lässt sich stressen und meist wird erst kurz vor knapp einige wenige Tage vor Abgabetermin mit der Hausarbeit begonnen tongue-out Meine Mitstudenten sind allerdings alle sehr freundlich und hilfreich was die Arbeit angenehm gestaltet und erheblich erleichtert. Wir hatten bereits einige Interviews mit ortsansässigen Unternehmen, was ziemlich interessant und informativ war. Meine erste Präsentation habe ich auch schon hinter mir! Fehlen nur noch 11 von 15 Hausarbeiten! *jiippiii*

***** Nachtleben *****

Um das rauchende Köpfchen nicht überzustrapazieren wurde er an dem einen oder anderen Abend mit einem erfrischenden Getränk abgekühlt. Gemeinsam mit ein paar anderen Erasmus-Austauschstudenten ging es ab in das Dundalker Nachtleben. In der Phoenix-Bar gab es neben kitschiger Valentinstag-Deko und Cocktails (...jaa auch in Irland, war der Tag der Verliebten nich zu übersehen :D) noch irische Live-Musik zu erleben. Die Bar war richtig gemütlich eingerichtet und mittendrin konnte man sich direkt um die kleine Band herum hinsetzen und hautnah deren Performance miterleben. Passend zum Love-Motto ging es die Woche dann noch in einen Nachtclub zu einer "Find your Match" Party. Am Eingang hat jeder einen Herzaufkleber mit einer Nummer bekommen- rosa für die Mädels, blau für die Kerls. Um einen kostenlosen Shot zu ergattern musste man also seine Augen offenhalten und nach der passenden Nummer in der anderen Farbe suchen. Ohne Amor aber mit ein paar Kurzen endete dann ein lustiger Abend :-)

***** Sie verlassen die irische Republik....*****

Einen Trip nach Belfast haben Emmi und ich schon länger geplant. Allerdings kam dann eine erneute Erkältung meinerseits (...das irische Wetter mag mich wohl nicht so tongue-out) dazwischen. Vor zwei Wochen haben wir es dann endlich geschafft und sind mit dem Zug nach Belfast gefahren. Belfast ist nach Dublin die zweitgrößte Stadt der grünen Insel und die Hauptstadt von Nordirland. Auch wenn man es während der Zugfahrt und an der Landschaft gar nicht bemerkt hat: Bereits nach ca. 10min haben wir die Grenze überschritten und die irische Republik verlassen und sind nach Nordirland - und somit in das Vereinigte Königreich eingereist. Nach ca. 1h15min Fahrt sind wir dann in Belfast angekommen. Am Bahnhof dort führte zunächst ein langer Gang mit Teppich zum Ausgang- wir fühlten uns ein bisschen wie beim Boarding am Flughafenlaughing

Da wir quasi ohne richtigen Plan nach Belfast gefahren sind, hieß es nun ersteinmal: Folge den Touristenschildern! Also ging es immer der Nase nach Richtung Stadtzentrum. Und wie sollte es anders sein- unser Instinkt führte uns direkt zu einem riesen Einkaufszentrum- dem Victoria Square Shopping Centre. Dies ist Belfasts erstklassiges Einkaufs- und Freizeitziel mit über 70 internationalen Marken, Restaurants und einem Kino. Highlight bietet die massive Glaskuppel im Zentrum, die einen super Ausblick über Belfast bietet. Nach dem Shopping sind wir noch ein bisschen durch die Gassen und Geschäfte geschlendert und standen dann der imposanten City Hall von Belfast gegenüber. In Belfast wurde auch die weltberühmte Titanic gebaut, weshalb es dort ein riesiges Titanic-Quarter gibt mit einem gigantischen Titanic Museum. Dafür hat uns an diesem Sonntag allerdings leider die Zeit gefehlt- daher wurde das auf ein ander Mal verschoben! :-)

 

Auf der Suche nach was Essbarem sind wir danach noch weiter durch die Straßen geschlendert und haben uns in einem der vielen Carrols Stores - das sind irische Souvenier Läden- mit ein paar Accessoires für den St. Patricks Day eingedeckt. Mit dem letzten Zug ging es dann abends wieder zurück nach Dundalk.

Fazit: Belfast ist kaum zu vergleichen mit Dublin, da es viel ruhiger dort ist. Allerdings hat die Stadt ihren ganz eigenen Charme und ist definitiv einen Besuch wert!

 

***** RAG-Week *****

Diese Woche hat etwas ganz verrücktes am DKIT College gestartet- die RAG-Week. Theoretisch gesehen ist die Raise and Give Week eine Serie von Events, die vom Studentenwerk organisiert werden um Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln. Als Außenstehende betrachtet, wirkt diese Woche allerdings eher als Grund um 5Tage non-stop zu trinken- wer hätte es gedacht; das gute alte Studentenleben :D Jeden Tag in der Woche findet also eine andere Party in einem Nachtclub statt. Am College gibt es auch verschiedene Aktionen, wie kostenlose Haarschnitte oder Schwamm-Werfen :D Highlight der RAG-Week ist allerdings die "Fake-Wedding". Vorab wurden am College Braut und Bräutigam gewählt, die dann am Mittwoch der Woche "heiraten". Hierfür konnte man Tickets erwerben um daran teilzunehmen. Die Gäste kleiden sich dann auch so, als würde sie zu einer echten Hochzeit gehen. Abends findet dann der Hochzeitsempfang bzw. die "reception" im Club gefeiert :D (ihr seht: Alkohol, Alkohol, Alkohol :D) Es war wirklich verrückt zu sehen wieviele Studenten in Anzügen und schicken Kleidern an diesem Tag in die Busse stiegen um an der Fake-Hochzeit teilzunehmen. So doof, dass es fast schon wieder witzig ist laughing Meine irischen Mitbewohnerinnen nehmen die RAG-Week auch sehr ernst, so dass mein Apartment für diese Woche gefühlt ebenso zu einer Disco umfunktioniert wurde und ich froh sein kann, wenn ich ein paar Stunden Schlaf bekommen habe. Wir Erasmus-Studenten wollten uns dieses Event natürlich nicht entgehen lassen und so wurde sich dann gemeinsam mit ein paar Kartenspielen und süffigen Getränken auf die bevorstehende Nacht eingestimmt.

   

Aufgrund des unbeständigen irischen Wetters (wer hätt's gedacht) mussten wir einen geplanten Ausflug an die Seaside von Dublin leider absagen. Während zuvor noch Sonne herrscht, vollzieht sich innerhalb von Minuten ein vollkommener Wetterwechsel und man sieht sich pitschpatsch nass in einem Mix aus dunklen Wolken, Regen und pfeifendem Wind stehen. Hello Ireland!

 

                                                                 Sonne vs. Unwetter

 

Diese Woche habe ich Besuch aus Deutschland bekommen und hoffe nun, dass der liebe Wettergott mich erhöht und uns besseres Wetter für das Wochenende beschert um im nächsten Blogeintrag dann hoffentlich über weitere tolle Trips berichten zu können.

 

Slán!

Krissi xoxo

 

 

 

                                                                ...the place where I live... :-)

 

Sonntag, 05.02.2017

Guinness und Meer, was will man mehr? :-)

Woche drei in Irland und endlich gingen auch für mich die Mastervorlesungen los. Zusammen mit den irischen Studenten sind wir eine kleine aber feine Gruppe von 18 Leuten. Es gab eine kurze Vorstellungsrunde und dann ging es auch schon gleich voll los. Ich belege hier insgesamt 4 Fächer im Masterkurs, die allerding alle sehr intensiv sind. Am Dundalk Institute of Technology wird sehr viel Wert auf Gruppenarbeit und Research gelegt. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Nach nur zwei Vorlesungstagen habe ich bereits eine Liste mit gefühlt 100 Deadlines für sogenannte "Continuous Assignments". In jedem Fach haben wir diese sogenannten "fortlaufenden" Hausarbeiten zu erledigen, die dann am Ende des Semesters zusammen mit einer zusätzlichen schriftlichen Klausur die Endnote des Kurses ergeben.

Wie ihr unschwer erkennen könnt- ich bin gut beschäftigt hier surprisedtongue-out Wir dürfen in einem Kurs sogar an einem Real-Life-Case arbeiten. Hierfür arbeiten wir in Gruppen mit verschiedenen Unternehmen zusammen, die echte Aufträge für uns haben. Wir Studenten agieren dann als Unternehmensberater und dürfen für das Unternehmen eine "Business Strategy" austüfteln. Glücklicherweise bin ich viele Hausarbeiten und Stressfaktor bereits vom letzten Semester an der Hochschule Heilbronn gewöhnt- daher blicke ich den Aufgaben optimistisch und mit Neugier entgegen und denke, dass es trotz allem eine spannende und tolle neue Erfahrung sein wird.

Aber genug vom Uni-Leben- weiter zu den Freizeitaktivitäten! :-D

Nachdem ich meine Grippe nun überstanden hab und wieder einigermaßen fit bin hatte ich diese Woche endlich die Gelegenheit das College-Sportzentrum zu testen. Das Fitnessstudio ist wirklich super modern eingerichtet und hat wirklich abgefahrende Trainingsgeräte. Da kann mein Fitnesstudio in Deutschland leider nicht mithalten... :P Jedes Gerät hat einen riesen Monitor vor sich an dem man sein individuelles Trainingsprogramm auswählen kann. Zudem kann man USB Geräte anschließen, Musik hören, Live-TV schauen oder im Internet surfen. Da vergehen 60min Ausdauertraining wie im Flug! Wirklich ein super Angebot für uns Studenten, welches ich nun definitiv regelmäßig nutzen möchte!

Am Samstag ging es mit drei weiteren Austauschstudenten zu Irlands beliebtester Touristenaktion- dem Guinness Storehouse; die Heimat der schwarzen Flüssigkeit in Dublin. Die Reise beginnt am Boden des weltgrößten Pintglases und geht auf sieben Stockwerken weiter. Auf den unterschiedlichen Etagen werden dann anschaulich die Geschichte von Arthur Guinness, der Herstellungsprozess, die Vertriebswege sowie die unterhaltsamen Werbekampagnen gezeigt. Das ursprünglich aus Irland stammende Guinness ist heute sozusagen eine Legende unter den internationalen Biermarken. Den Grundstein für den Erfolg des schwaren Goldes hat Arthur Guinness bereits 1759 gelegt. Bis heute wird das Bier in Dublin in der St. James's Gate Brewery nach dem Reinheitsgebot hergestellt. Die vier wichtigsten Zutaten sind geröstete, gemälzte Gerste, Hopfen, Hefe und Wasser. Das Geheimnis der schwarzen Farbe liegt in der Verwendung von speziell gerösteter Gerste. Die typische Brandung, die dem Guinness seine cremige Schaumkrone gibt, entsteht durch die besondere irische Zapftechnik unter Verwendung von Mischgas- und nur so erhält man den "Perfect Pint".

Alles ist super interaktiv gestaltet und es gibt eine Menge zu sehen. Das Highlight der Tour war das kostenlose Glas Guinness in der Gravity Bar im siebten Stock. Dank der Panoramafenster konnten wir unseren Pint bei einem spektakulären Blick über Dublin genießen. Es war wirklich ein unvergessliches Erlebnis und interessant mehr über die Anziehungskraft dieses berühmten "schwarzen Stoffes" Irlands zu erfahren. So haben wir gar nicht bemerkt, dass wir sage und schreibe ganze 3 Stunden in dem Bier-Museum verbracht haben. 

Nach dem Storehouse Museum haben sich auch unsere Mägen mit einem lauten Knurren bemerkbar gemacht, sodass wir ohne große Diskussionen im nächsten Pub landeten um den Hunger zu stillen. laughing Danach ging es dann noch etwas auf Sightseeing durch durch die Stadt bevor wir abends mit dem Bus wieder zurück nach Dundalk gefahren sind.

Wenn man mal auf Google Maps schaut, sieht man dass die Stadt Dundalk ziemlich nah am Wasser liegt. Somit stand "Meer sehen" unbedingt auf meiner Liste. Allerdings habe ich auf gutes Wetter gewartet- und dieses habe ich am Sonntag endlich bekommen! Von strahlendem Sonnenschein geweckt trommelte ich die anderen zusammen und konnte auch die "Lauf-Faulen" für einen Spaziergang in den nahegelegenen Küstenort "Blackrock" überreden. Die Aussicht, die wir dort geboten bekommen haben war wirklich super schön und man hat sich direkt gefühlt, als sei man im Urlaub. Vor lauter Fotos schießen, "oooohs" und "aaaahs" aufgrund der schönen Landschaft sind einem die 45min Fußweg dorthin gar nicht so richtig aufgefallen. Im Zentrum angekommen haben wir uns noch ein kleines Mittagessen in einem süßen Strandcafé gegönnt bevor wir wieder den Fußmarsch nach Hause antraten. Hatten wir beim Hinweg noch Ebbe, konnten wir beim Rückweg nun sehen wie das Wasser langsam wieder anstieg. :-) Aber bekanntlich sagen Bilder ja mehr als tausend Worte, also seht selbst!

 

Der kleine Ausflug nach Blackrock war ein gelungener Abschluss für die Woche und somit starte ich nun in Woche vier auf der magischen grünen Insel!

Bis demnächst ihr Lieben!

Krissi

 

Sonntag, 29.01.2017

Grippewelle erreicht auch Irland...

Jap. Auch mich hat es tatsächlich erwischt. Woche 2 in Irland und schon durfte ich die letzten Tage mit einer fetten Mandelentzündung und einer bösen Erkältung im Bett verbringen. Und das obwohl ich, im Vergleich zu den Iren (die hier bei Wind und Regen teilweise nur mit Lederjäckchen, dreiviertel Hosen oder Tshirt bekleidet sind *brrr*), wie ein Schneemann bekleidet durch die Gegend laufe. Tja- hat wohl alles nichts gebracht, denn offensichtlich haben es die kleinen Grippebazillen auch durch Schal und Mütze geschafft tongue-out

Am Montag 23.01 endeten auch für die Iren offiziell die Semesterferien und die Vorlesungen gingen wieder los. Ich konnte allerdings relativ entspannt in die Woche starten. Das Masterprogramm hat nämlich erst eine Woche später begonnen. Damit meine Vorlesungen allerdings mit denen der Hochschule Heilbronn übereinstimmen belege ich hier in Dundalk auch einen Bachelor Kurs in Volkswirtschaftslehre und hatte somit nur ein Fach zu bestreiten für diese Woche. Vorlesungsbeginn war auch erst um 12 Uhr also war sogar gemütliches Ausschlafen drin. Vorbildlich wie ich bin, habe ich mich dazu entschlossen bereits eine Stunde vorher am Campus zu sein, da dieser a) riesig ist, ich b) keinen Plan hatte wo der Raum ist in dem die Vorlesung stattfindet und c) ich eine Orientierung wie ein Gartenschlauch habe- nämlich keine! laughing Dennoch wollte ich die Aufgabe ohne Hilfe meistern und mich selbst auf die Suche nach dem Raum machen. Nach 20min ziellosem durch die Gegend laufen musste ich schließlich leider doch kapitulieren und an der Rezeption nachfragen, da es in diesem Labyrinth von Gebäuden für mich unmöglich war meinen Raum zu finden- jeden anderen habe ich gefunden; nur nicht meinen!

...bei den vielen Gebäuden kann man sich auch echt mal verirren

Endlich am Vorlesungsraum angekommen wollte ich vor der Tür auf den Professor warten um mich vorab als neue Austauschstudentin vorstellen zu können. Nachdem nach 10min allerdings immer noch keiner auftauchte spickelte ich mal vorsichtig in den Raum und fragte die anderen Studenten ob ich hier wirklich richtig für den "Economics" Kurs bin. War ich- allerdings fehlte vom Professor auch nach weiteren 30min Warten jede Spur. Meine Mitstudenten beglückwünschten mich somit zu meinem ersten Vorlesungstag, der dann doch irgendwie keiner war und ich hatte Feierabend! Das gleiche Spiel wiederholte sich übrigens ebenso am Donnerstag, sodass ich effektiv lediglich eine Stunde Vorlesung hatte die Woche. Verrückt- hier hat man es wohl nicht so mit Bescheid sagen, falls mal was ausfällt...aber gut, man will ja nicht meckern :P

Montagabend fand dann im Courtney's Pub eine Welcome-Party für ERASMUS-Studenten statt. Also ging's mit dem Taxi ab ins Stadtzentrum. Taxifahren ist hier übrigens vergleichsweise wirklich günstig. Bei einer Gruppe ab 3 Personen kostet es lediglich 2€/Person. Bei Guiness und irischem Cider wurde geplaudert, gelacht und getanzt und der Pub füllte sich allmählich mit feierfreudigen Austauschstudenten unterschiedlichster Nationen. Es war ein super lustiger Abend und eine tolle Gelegenheit neue Leute kennenzulernen.


Leider kam dann das böse Erwachen am nächsten Morgen. Das Gesinge und das laute Gegröhle (um sein Gegenüber auch verstehen zu können) am Abend davor, waren wohl nicht die beste Option für meinen sowieso schon schmerzenden Hals. Also kam es wie es kommen musste und ich lag für den Rest der Woche flach :-) Glücklicherweise hatte ich ja noch nicht so viele Vorlesungen. Daher konnte ich mich, nach einem Gang zur Apotheke, mit reichlich Medizin und selbstgebrühtem Ingwer-Zitronen-Honig Tee ordentlich auskurieren, sodass ich mich Ende der Woche wieder auf dem Weg der Besserung befand.

Dummerweise litt auch mein Kühlschrank unter der Grippewelle- denn der war zum Ende der Woche leer :D Also ging es ab zu Lidl- Lebensmittel shooopppeeennn. Und das ist hier wahrlich ein Ereignis. Da der nächste Supermarkt von unserem Wohnheim ca. 25min Fußweg entfernt ist sprechen wir uns oft ab und gehen gemeinsam einkaufen. Meistens laufen wir hin; nehmen allerdings ein Taxi zurück um nicht wie schwerbepackte Esel den ganzen Weg zurücklaufen zu müssen.

Jap- und das passiert dann, wenn der nächste Lidl 25min entfernt ist und 5 Ladies einkaufen gehen.... laughing

Ihr Lieben, das war es auch schon für die Woche. Krankheitsbedingt diesmal leider nicht soviel Sightseeing, dafür hoffentlich wieder am Wochenende! :-)

Für mich gehen jetzt dann auch die Mastervorlesungen los und ich bin gespannt darauf, den Kurs und meine Kommilitonen kennenzulernen.

Mehr gibt es dann im nächsten Blogeintrag!

In diesem Sinne, Sláinte! :-)

 

Krissi

Sonntag, 22.01.2017

Irland- das Land der Kobolde...

Die guten Neuigkeiten zuerst: Ich bin nicht mehr heimatlos.

Erfreulicherweise hat das mit dem Wohnheim nun doch alles geklappt und ich konnte am Dienstag die Schlüssel für mein Appartement holen. Voller Vorfreude endlich eine dauerhafte Bleibe zu haben, habe ich im Bed&Breakfast ausgecheckt und bin mit Sack und Pack buchstäblich durch die Straßen von Dundalk mit meinen zwei Koffern, Rucksack und Handtasche gerollt. Nach ca. 15min Fußweg, 3maligem Kofferumfliegen und viel Geschwitze bin ich endlich angekommen. Im Appartement selbst hat mich allerdings dann erst einmal der Schlag getroffen. Zunächst einmal kam mir ein ziemlich komisch riechender Geruch entgegen. Beim weiteren Erkunden der Wohnung stand ich dann einer völlig verdreckten Küche gegenüber sowie zwei sehr schmutzigen Badezimmern. Ja da stand ich nun und dachte nur „OH MEIN GOTT, das ist jetzt also mein Heim für die nächsten 4 Monate? Schöne scheisse…“ Die anfängliche Vorfreude war leider erstmal verflogen.

Meine erste Amtshandlung in der neuen Wohnung war somit erst einmal PUTZEN! Zusammen mit meiner Mitbewohnerin (einer anderen Austauschstudentin, die ebenfalls neu mit mir eingezogen ist) wurden also Schwämme, Putzlappen und etliche Power-Antibakterielle-Sprays besorgt um das Appartement wieder auf Vordermann bringen zu können. Die sonst immer eher nervigen Putz-Tipps von Mama zu Hause zahlten sich diesmal allerdings aus (an dieser Stelle: Danke Mama! :P) und nach einer mehrstündigen Putzaktion blitzten Küche und Bad wieder- naja zumindest annähernd ;-)

Vorher-Nachher...(die Bilder vom Klo erspare ich euch lieber :D) 

 

Abgesehen vom anfänglichen Sauberkeitsproblem, ist das Apartment eigentlich super und völlig ausreichend für die 4,5 Monate. Es sind 5 Einzelzimmer vorhanden, zwei Badezimmer und eine Küche. Die anderen drei Mitbewohner haben wir leider noch nicht kennengelernt. Möglicherweise sind es irische Studenten, die momentan noch zu Hause sind, da das Semester hier erst wieder am Montag offiziell losgeht. Wir werden sehensmile. Mein Zimmer war glücklicherweise auch sauber hinterlassen worden. Das Wohnheim liegt nur 5min Fußweg vom Campus entfernt, was für mich Morgenmuffel optimal ist. Auch über den Ausblick aus meinem Zimmer kann ich mich nicht beklagen.

Aussicht von meinem Fenster und mein Wohnheim (2. Bild, links)

Bei meinem Einzug habe ich noch ein paar andere Erasmus Austauschstudenten kennen gelernt, die mich abends zum Tapas Essen in die „Market Bar“ eingeladen haben. Bei leckerem Essen und süffigen Cocktails verbrachten wir einen lustigen Abend bei dem man sich gemeinsam austauschen und unterhalten konnte.

 

Am Mittwoch und Donnerstag starteten dann die „Welcome Days“ am College. Hier gab es eine kleine Vorstellungsrunde für uns und eine Führung durch den Campus. Der Campus ist wirklich riesig und hat über 20 verschiedene Fakultäten. Von Wirtschaft, bis hin zu Landwirtschaft, Musik, Ingenieurswesen, Marketing, Sport und Fitness Naturwissenschaften stehen hier Studiengänge zur Auswahl. Außerdem verfügt die Hochschule über fast 60 Clubs und Societies für Studenten in denen man sich anmelden kann. Hier mal nur eine kleine Auswahl: Breakdance, Cricket, DJ, Fechten, Badminton, Golf, Hip Hop, gälisches Fußball, Rugby, Zumba, Volleyball,…u.v.m. Die Auswahl ist wirklich riesig und eine tolle Möglichkeit auch einheimische Studenten kennen zu lernen. Besonders gefreut hat mich zu hören, dass es auf dem Campus einen Starbucks Coffee gibt. Da ich leider keine Kaffeemaschine im Apartment habe und Instant-Kaffe nicht so mag, ist das die perfekte Möglichkeit doch noch an meinen morgendlichen Kaffe zu kommen :P

Weiteres Highlight ist das DKIT Sportzentrum. Dieses wurde erst vor 2 Jahren neu gebaut und darf von Studenten kostenlos genutzt werden. Wir staunten nicht schlecht, als wir eine Führung bekommen haben. Das Zentrum verfügt über einen riesigen Fitnessbereich, einem Swimmingpool sowie Saunabereich und zwei Whirpools. Wirklich beeindruckend- und wer weiß, mit so einer Location klappt es ja vielleicht mal in Irland mit dem regelmäßig Sportmachen ;)

Nach ein paar "Icebreaker-Spielen" und formalen Zeug haben wir dann noch einen gemeinsamen Ausflug in die Küstenstadt Carlingford gemacht. Von einem netten Reiseführer haben wir dort eine interessante Tour durch die Stadt bekommen. Eines der Wahrzeichen von Irland ist neben der Harfe und dem Kleeblatt definitv der "Leprechaun" -der irische Kobold. Irland ist bekannt für seine Mythen und Sagen und genau diese Geschichten machen die Insel so magisch. Eine dieser Geschichten haben wir in Carlingford zu hören bekommen. Die Bewohner von Carlingford sind nämlich davon überzeugt, dass es bei ihnen Kobolde gibt! Vor vielen vielen Jahren hörte einer der Einheimischen wohl einen Schrei, lief zu dem vermeintlichen Ursprungsort und fand dort ein paar Knochen, die Kleidung eines Kobolds und Goldmünzen. Das ganze wird auch in einem örtlichen Pub ausgestellt. Seitdem gibt es in Carlingford einen "Leprechaun-Hype". Jeden Sonntag im März an dem die Uhr umgestellt wird findet sogar ein "National Leprachaun Hunt" statt. In einem bestimmten Berggebiet werden etliche Kobolde aus Keramik und Plüsch versteckt- und dann heißt es: Lasset die Koboldjagd beginnen! Sowas gibt es wohl nur in Irland! :-)

Während unserer Stadtführung haben wir noch Kevin J. Woods getroffen. Er gehört quasi schon zum Inventar der Stadt Carlingford und wird als der "Kobold-Flüsterer" bezeichnet. Laut ihm leben noch genau 236 Kobolde in Irland, die sich allerdings in den Bergen und den Hügellandschaften verstecken. Wenn man also einen echten Kobold sieht, sollte man diese in Ruhe lassen- diese sind hier schließlich offiziell von der EU geschützt :P Eine der vielen EU-Richtlinien dient "zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen". Nach Woods Logik sind somit auch die Kobolde von der EU geschützt da sie Bestandteil der vielfältigen Flora und Fauna im Cooley-Gebiet sind, welches seit 2011 auch von der EU geschützt wird. tongue-out Die Leprechauns sind also allgegenwärtig in Carlingford und sind übrigens auch auf YouTube vertreten.

https://www.youtube.com/watch?v=KLgnr2Z-Px8

https://www.youtube.com/watch?v=idHscukuU68

 

Am Wochenende haben Emmi (eine andere finnische Erasmus Studentin) und ich uns dazu entschlossen nach Dublin zu fahren. Die Hauptstadt ist von uns aus sehr gut mit dem Expressbus zu erreichen. Und so waren wir ca. 1,5h später im schönen Dublin. Als erstes schauten wir uns das Trinity College in Dublin an. Das College liegt mitten im Stadtzentrum auf dem sogenannten College Green und gilt als eine der größtem touristischen Attraktionen von Dublin. Schon komisch wenn man bedenkt an einem Ort zu studieren den andere besichtigen- kennt man so aus Deutschland gar nicht. smile

      

Danach ging es weiter ins Stadtzentrum und wir sind ein bisschen durch die Straßen geschlendert und danach im großen Shopping Centre "Jervis" hängen geblieben- wär hätt's gedacht! HAHA smile Die richtige Dublin Sightseeing-Tour wollten wir uns aufheben, wenn wir Besuch bekommen, daher gibt es sicherlich bald in einem anderen Blogeintrag mehr zum wundervollen Dublin! Hier ein paar erste Eindrücke...

   

 

In Dublin gibt es sogar witzigerweise Straßenüberquerungshilfen für verwirrte Wesen wie wir es sind, die den Linksverkehr nicht gewöhnt sind! :D Kaum zu übersehen, leiten sie einen an in welche Richtung man zu schauen hat..wirklich hilfreich, da wir beide immer noch 10mal schauen müssen bevor wir uns überhaupt trauen über die Straße zu gehen...laughing

Den Sonntagabend haben wir dann entspannt mit Pizza und ein zwei Gläschen Wein ausklingen lassen. Am Montag geht auch für uns das College-Leben los und wir sind schon alle gespannt darauf, wie das irische Studentenleben aussieht. Mehr davon dann im nächsten Blogeintrag!

Bis dahin, die allerliebsten Grüße aus Irland!!

Krissi

Montag, 16.01.2017

Ankunft auf der grünen Insel

Ehe man sich versieht sind es nur noch einige Stunden bis zum Abflug...

Die letzten Tage hatte ich mir eigentlich etwas anders vorgestellt als sie letztendlich abgelaufen sind. Der ursprüngliche Plan war- Mittwoch mal eben in Heilbronn ausziehen und wieder ab in die Heimat. Donnerstag gemütlich den Koffer packen und Freitag und Samstag die restlichen Tage noch in Ruhe zu Hause in aller Glückseeligkeit genießen.

Leider machten mir da die Gepäckbeschränkungen von 23kg Koffer und 8kg Handgepäck einen bösen Strich durch die Rechnung. Und so wurde die kleine leise Stimme im Hinterkopf, welche die böse Vorahnung hatte, dass dies doch unmöglich ausreichend sein kann, zur Realität. Also mussten Alternativen her. Abstriche bei Klamotten machen? Niemals! Ein Paar Schuhe da lassen? Schon gar nicht! Also versuchte ich vergeblich meine Packkünste zu perfektionieren. Es wurde gefaltet, es wurde gerollt, es wurde gequetscht. Leider alles ohne Erfolg. Am Ende blieb mir nichts anderes übrig, doch ein paar Abstriche zu machen. Also blieben das ein oder andere Klamottenteil da und ein Päärchen Schuhe musste auch weichen (*schnief*).

 

..akribisch gepackte Koffer Abschiedsgeschenke

        ...akribisch gepackte Koffer ;)                          Abschiedgeschenke

 

Nach einer relativ kurzen Nacht für mich ging es dann Sonntagfrüh in Richtung Frankfurter Flughafen. Mit Spannung marschierten wir zur Gepäckaufgabe. Erste Überraschung: Weit und breit kein Personal am Schalter zu sehen. Tatsächlich muss (bzw. darf :P) man neuerdings bei der Lufthansa sein Gepäck selbst aufgeben (zumindest habe ich selbst das noch nicht vorher erlebt). Mit ein paar Knopfdrücken war die Sache erledigt. Man hat ein Ettiket bekommen und das Gepäck wurde ebenfalls automatisch durch Knopfdruck abtransportiert. Als ich meinen Koffer so davonrollen sah, war mein einziger Gedanke: "Hoffentlich kommt der auch in Dublin am Flughafen an..."

Nach einem minimal tränenreichen Abschied :P ging es dann ab in den Flieger. Der Flug war angenehm und relativ kurz. Ca. 2h später landete ich auf irischem Boden. Entgegen aller Erwartungen wurde ich nicht mit Regen oder Kälte empfangen, sondern mit milden 10Grad und etwas Sonnenschein- ja ihr habt richtig gelesen bei mir ist es momentan knapp 12Grad wärmer als in Deutschlandtongue-out

Schnurrstracks ging es zur Gepäckausgabe. Schließlich hatte ich immer noch dieses ungute Gefühl mein Koffer könnte evtl. nicht ankommen. So kam es, dass ich ca. eine halbe Stunde am Gepäckband stand und mein Herz jedes mal einen kleinen Freudensprung machte, wenn es einen silbernen Koffer sah, nur um am Ende doch festzustellen, dass wohl mehrere Leute silberfarbene Koffer besitzen und es doch nicht meiner war. Glücklicherweise ging alles gut und nach weiteren Minuten des Wartens konnte auch ich meinen Koffer in die Arme schließen.

 

               ...goodbye Germany, hello Ireland!                                

 

Vom Flughafen Dublin bin ich dann mit einem Expressbus nach Dundalk gefahren. Express hat der Busfahrer wohl wortwörtlich genommen. Aus einer angekündigten Fahrt von 1h30min wurde dank seines Fahrstils eine knapp 1stündige Fahrt. Während ich also so aus dem Fenster starrte, schreckte ich plötzlich hoch. Der Bus fuhr in einen Kreisverkehr ein- allerdings in die falsche Richtung! Ich dachte mir nur: "Was um Himmels Willen tut er da?!" -bis mir einfiel- da war ja die Sache mit dem Linksverkehr...uuuupppss!!!

Für die ersten Nächte habe ich mir ein Bed&Breakfast als vorläufige Bleibe gebucht. Eigentlich war ein Zimmer im Wohnheim geplant. Da dies allerdings alles sehr kurzfristig ablief muss ich zunächst noch ein paar Dinge vor Ort klären und hoffe, dass es diese Woche noch mit dem Zimmer im Wohnheim klappt. Das B&B ist wirklich süß und schnucklig eingerichtet und wird von einem älteren sehr freundlichen Pärchen geführt. Geschafft von der kurzen Nacht bleibt daher von diesem Tag nicht mehr viel nenneswertes zu erzählen, sodass ich abends hundemüde ins Bett fiel.

    

Am nächsten Morgen ging es dann ersteinmal in den wirklich süßen Frühstücksraum. Zunächst war ich etwas verwirrt, da dort lediglich ein kleines Tischchen mit Müsli und Joghurt stand. Ich fragte mich kurz: "Echt jetzt? Ist das alles?!" wollte aber, für den Fall, dass das wirklich alles war, auch nicht doof nachfragen...Allerdings wurde ich schnell eines besseren belehrt. Nach kurzer Zeit kam eine Mitarbeiterin des B&B und servierte mir mein erstes traditionelles "Irish breakfast". Dieses beginnt man gewöhnlich mit einem Glas Orangensaft und Kaffee oder Schwarztee. Danach werden Cornflakes, Müsli oder Porrdige gereicht. Weiter ging es dann mit einem Teller voll Eier und Bacon ("Rashers") sowie würzigen Würstchen und etwas das ich nicht identifizieren konnte. Nach einigem googlen vemute ich, dass es gebratene Leberwurst und Blutwurstscheiben waren, von denen ich allerding die Finger gelassen habe laughing. Als süße Komponente wurden dann noch warme Toastscheiben mit Marmelade serviert. Das irische Frühstück ist sehr reichhaltig und deftig, was den Vorteil hatte, dass es das Mittagessen für mich an diesem Tag überflüssig machte.

    ...traditionelles "Irish breakfast"

 

Am Mittag war dann Zeit für einige Organisationen. Da Einkaufsmöglichkeiten sowie Stadtzentrum zu Fuß etwas weiter entfernt sind habe ich mir glücklicherweise ein Fahrrad besorgt. Dieses konnte ich netterweise von einer anderen deutschen Studentin, die das letzte Semester hier verbracht hat, preiswert abkaufen.Somit bin ich nun stolze Besitzern eines neuen Rennrads. Darf ich vorstellen: "Speedy" !laughing 

Mit neuem Gefährt radelte ich auch gleich ins Stadtzentrum. Hier war ich kurrzzeitig als Falschfahrer unterwegs, was ich dank dem auf dem kopfstehenden Fahrradwegzeichen auf der Straße jedoch recht schnell bemerkte...tja- und wieder: willkommen in Irland, willkommen im Linksverkehr! laughing

Was ich auf der Fahrt auch gelernt habe: Keiner der Iren wartet bis die Fußgängerampel grün wird. Erstens ist sie das nur für etwa 20 Sekunden und zweitens ist sie danach für mindestens 10 Minuten rot. Mir ist allerdings immer noch etwas mulmig zumute, wenn ich die Straße überquere, da ich mich auch hier wieder erst an den Linksverkehr gewöhnen muss.

Da frau auch außerhalb von WLAN mobil sein möchte, wollte ich mir znächst einmal eine irische Prepaidkarte besorgen. Überraschenderweise konnte ich hier sogar ein echtes Schnäppchen ergattern. Für 20Euro monatlich bekommt man hier "All you can eat data" - sprich unlimitiertes Datenvolumen. Nachdem dies erledigt war schlenderte ich noch etwas durch das Marshes Shopping Centre. Dies ist wirklich ein Paradies für leidenschaftliche Shopper wie ich es bin. Mit über 35 Stores hat man hier genügend Einkaufsmöglichkeiten, welche ich sicherlich während meiner Zeit hier das ein oder andere mal nutzen werde tongue-out.

 

Abends ging es dann wieder ins B&B. Nach einer heißen Dusche musste ich feststellen, dass ich Besuch auf meinem Zimmer hatte: Ein kleines süßes Kätzchen hatte sich durch mein offenes Fenster in mein Zimmer geschlichen und schaute mich mit großen Augen an. Ein kleines süßes hartnäckiges Kätzchen wie sich herausstellte- seither kommt sie immer wieder und leistet mir Gesellschaft, bei Tag und auch bei Nacht.

 ...tierischer Besuch :-)

Bilanz Ankunft + Tag 1: Ich bin gut angekommen, die Leute sind super nett und freundlich und bisher hat alles gut geklappt. Im Laufe der Woche werde ich versuchen, das Zimmer im Wohnheim fix zu machen, da mein B&B nur bis Donnerstag gebucht ist und ich ungern ohne Dach über dem Kopf in Irland verbleiben möchte- drückt mir die Daumen :-D

Am Mittwoch und Donnerstag starten dann die Welcome Days an der Uni für uns internationalen Erasmus Studenten. Da gibt es dann sicher wieder einiges zu berichten!

 

Bis dahin,

Krissi

 

Donnerstag, 12.01.2017

Krissi goes Irland!

Hallo zusammen :-)

Neues Jahr- neue Abenteuer!

Ich habe mich dazu entschlossen das zweite Semester meines Masterstudiums am Dundalk Institute of Technology in Irland zu verbringen. Die Vorbereitungen liefen Schlag auf Schlag. Vor drei Monaten lief quasi noch der Bewerbungsprozess und morgen soll ich bereits im Flieger sitzen- wo ist die Zeit hin?!

Da ich Anfang der Woche noch Vorlesungen an der Hochschule in Heilbronn hatte, lief alles ziemlich zügig und ohne viel Nachdenken ab. Mittwoch wurde die Wohnung in Heilbronn leergeräumt und dann blieben noch sage un schreibe ganze drei Tage!! um die Koffer für 4,5 Monate Auslandsaufenthalt zu packen- jippi! Ich kann euch sagen, das war Nervenkitzel pur. Dennoch: Das Gepäck steht -nach zahlreichen akribischen Packkunstversuchen-bereit und ich hoffe ich habe nichts vergessen ;-)

Mein Flieger in das Land der immergrünen Wiesen startet am Sonntagfrüh und ich bin schon gespannt was mich erwarten wird.